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Fernstudium Schweiz 2026: Fernhochschulen, Kosten, Anerkennung

Die Schweiz hat ein eigenes Hochschulsystem mit FH und Universitäten. Hier erfährst du, welche Fernstudium-Optionen es gibt, was sie kosten und was anerkannt ist.

9 Min. Lesezeit

Ein Fernstudium in der Schweiz ist möglich, aber der Markt sieht anders aus als in Deutschland oder Österreich. Die Schweiz hat weniger spezialisierte Fernanbieter, dafür hohe Qualitätsstandards und höhere Kosten. Wer berufsbegleitend studieren will, sollte die Schweizer Optionen kennen, aber auch über die Landesgrenze schauen. Hier bekommst du den Überblick 2026: Fernhochschulen, Kosten in CHF, Anerkennung, der Unterschied zu Fernschulen und die Wege ohne Matura.

Fernhochschulen in der Schweiz: die Anbieter im Überblick

Drei Anbieter sind für berufsbegleitendes Studieren in der Schweiz etabliert, und sie bedienen unterschiedliche Profile:

FFHS (Fernfachhochschule Schweiz) ist die bekannteste Fernhochschule des Landes. Sie bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in Wirtschaft, Informatik, Gesundheit und Recht an. Das Studienmodell kombiniert Online-Lernen mit regelmässigen Präsenztagen, typischerweise alle zwei Wochen am Samstag. Die FFHS ist eine anerkannte Fachhochschule im Schweizer System.

FernUni Schweiz (französisch UniDistance Suisse) bietet universitäre Fernstudiengänge an, vor allem in Psychologie, Recht, Wirtschaft, Geschichte, Mathematik und Informatik. Bis Februar 2024 hiess sie offiziell Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz, viele suchen deshalb noch nach „Universitäre Fernstudien Schweiz". Sie ist die einzige anerkannte Fernuniversität der Schweiz und vergibt vollwertige universitäre Abschlüsse. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch, je nach Studiengang.

Kalaidos Fachhochschule ist die dritte relevante Adresse: eine eidgenössisch akkreditierte Fachhochschule mit stark berufsbegleitendem Modell und hohem Fern- und Selbststudienanteil, vor allem in Wirtschaft, Gesundheit und Recht. Sie richtet sich gezielt an Berufstätige, die neben einem vollen Pensum studieren.

Daneben bieten einige Schweizer Fachhochschulen einzelne berufsbegleitende Programme an, etwa die ZHAW, die FHNW oder die HSG im Weiterbildungsbereich. Diese sind jedoch selten reine Fernstudiengänge, sondern eher Blended-Learning-Formate mit Präsenzanteilen. Einen Überblick über das ganze System, von der Uni bis zur höheren Berufsbildung, findest du auf meiner Seite Studieren in der Schweiz.

Online-Studium in der Schweiz: wie viel Präsenz bleibt?

Ein Online-Studium in der Schweiz ist an einer anerkannten Hochschule möglich, die Modelle unterscheiden sich aber deutlich. An der FernUni Schweiz läuft das Studium zu 100 Prozent online, auch die Prüfungen. Dazu kommen Live-Sitzungen per Zoom, etwa einmal im Monat am Samstag. Die FFHS arbeitet mit Blended Learning: Rund 80 Prozent lernst du selbstständig online, rund 20 Prozent sind Präsenzveranstaltungen in den Regionalzentren Zürich, Bern, Basel und Brig.

Einzelne klassische Universitäten bieten zusätzlich Fernstudiengänge an, etwa Theologie an der Universität Luzern. Das bleibt die Ausnahme. Wer nur online studieren will und eine grössere Fächerauswahl sucht, landet deshalb oft bei der FernUni Schweiz oder bei deutschen Fernhochschulen.

Anbieter im Vergleich: Kosten in CHF

AnbieterTypSchwerpunkteKosten pro SemesterFormat
FernUni SchweizUniversitäres InstitutPsychologie, Recht, Wirtschaft, Mathematikab rund 1'300 CHFOnline mit fixen Strukturen
FFHSFachhochschuleWirtschaft, Informatik, Gesundheit, Rechtrund 1'500 bis 2'000 CHFBlended, Präsenz ca. alle 2 Wochen
Kalaidos FHFachhochschuleWirtschaft, Gesundheit, Rechtje nach Programm, eher darüberBerufsbegleitend, hoher Fernanteil
Deutsche Fernhochschulen (z. B. IU, Euro-FH)Private FH (DE)Sehr breites Fachangebotumgerechnet oft günstiger, Zahlung in Euro100 % online

Die Zahlen sind Richtwerte der Anbieter, massgeblich ist immer das aktuelle Gebührenreglement des jeweiligen Studiengangs. Private Weiterbildungsprogramme und MBAs liegen deutlich darüber, oft bei 20'000 bis 50'000 CHF für das gesamte Programm.

Deutsche und österreichische Anbieter aus der Schweiz heraus nutzen

Viele Schweizer Studierende entscheiden sich für ein Fernstudium bei deutschen oder österreichischen Hochschulen. Das hat mehrere Gründe: grössere Auswahl, oft flexiblere Studienmodelle und in einigen Fällen niedrigere Kosten trotz Wechselkurs.

Beliebte Anbieter sind die IU Internationale Hochschule, WINGS (FH Wismar), die SRH Fernhochschule oder die FernFH aus Österreich. Die Abschlüsse dieser Hochschulen sind in der Schweiz anerkannt, da alle am Bologna-System teilnehmen. Ein Bachelor oder Master aus Deutschland hat in der Schweiz denselben akademischen Wert. Welche deutschen Anbieter sich wie unterscheiden, habe ich im Beitrag zum Fernstudium in Deutschland aufgeschlüsselt.

Allerdings gibt es Einschränkungen bei reglementierten Berufen. Wer in der Schweiz als Psychologe, Lehrerin oder in einem Gesundheitsberuf arbeiten will, braucht unter Umständen eine zusätzliche Anerkennung durch das SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation). Bei nicht-reglementierten Berufen, also den meisten Jobs in Wirtschaft, IT und Management, ist die Anerkennung in der Regel kein Problem. Geht es um einen deutschen Master und dessen Wert auf dem Schweizer Arbeitsmarkt, findest du die Details auf meiner Seite zur Anerkennung deutscher Master in der Schweiz.

Gut zu wissen

Die Schweiz erkennt Bologna-Abschlüsse aus dem EU-Raum an. Bei reglementierten Berufen prüft das SBFI die Gleichwertigkeit. Für die meisten Wirtschafts-, Informatik- und Management-Studiengänge brauchst du keine gesonderte Anerkennung. Swissuniversities führt eine Liste anerkannter Schweizer Hochschulen.

Fernstudium, Fernlehrgang oder Fernschule: was ist der Unterschied?

Ein Fernstudium führt an einer akkreditierten Hochschule zu einem Bachelor oder Master. Ein Fernlehrgang an einer privaten Fernschule führt zu einem Zertifikat oder Diplom dieser Schule. Beides kann sinnvoll sein, rechtlich ist es aber etwas völlig anderes.

Das Schweizer Weiterbildungsgesetz trennt klar: Staatlich geregelt ist die formale Bildung, also akademische Grade wie Bachelor und Master und die Abschlüsse der höheren Berufsbildung wie der eidgenössische Fachausweis. Kurse und Lehrgänge ausserhalb davon gelten als Weiterbildung. Ein Diplom einer privaten Fernschule ist deshalb weder ein Hochschulabschluss noch ein eidgenössisch anerkannter Abschluss, egal wie gut der Kurs ist.

Auch das Qualitätslabel eduQua ändert daran nichts. Es zeichnet Weiterbildungsanbieter aus, nicht einzelne Abschlüsse. Anbieter wie Laudius sind eduQua-zertifiziert und stellen ein eigenes Abschlusszertifikat aus. Auf die Frage, ob das in der Schweiz anerkannt ist, lautet die ehrliche Antwort: als Nachweis über dein Wissen ja, bei Arbeitgebern je nach Stelle, als staatlicher Abschluss nein.

WegWas du am Ende hastStaatlich geregelt?
Fernstudium an einer HochschuleBachelor oder Master, also einen akademischen Gradja
Hochschulweiterbildung (CAS, DAS, MAS)Weiterbildungsabschluss einer HochschuleWeiterbildung mit Mindeststandards der Hochschulen, kein akademischer Grad
Vorbereitung auf eine eidgenössische Prüfungeidgenössischer Fachausweis oder Diplom, sobald du die Prüfung bestehstder Abschluss ja, der Vorbereitungskurs nicht
Fernlehrgang einer privaten FernschuleZertifikat oder Diplom der Schulenein

Weiterbildung im Fernstudium: CAS, DAS und MAS

Wer schon einen Abschluss hat, sucht meist keinen zweiten Bachelor, sondern eine Weiterbildung im Fernstudium. Schweizer Hochschulen bieten dafür CAS, DAS und MAS an, mit mindestens 10, 30 beziehungsweise 60 ECTS. Die FFHS führt solche Programme im Blended Learning, die FernUni Schweiz bietet einzelne CAS komplett online an. Wie sich die drei Stufen unterscheiden, zeige ich auf meiner Seite zu CAS, DAS und MAS in der Schweiz.

Fernstudium in der Schweiz ohne Matura

Auch ohne Matura führen Wege ins Studium, und gerade für Berufstätige sind sie relevanter, als viele denken:

  • Fachhochschulen: Mit eidgenössischem Berufsabschluss, Berufsmaturität oder ausreichend Berufserfahrung ist die Zulassung je nach Studiengang möglich, teils über ein Aufnahmeverfahren oder eine Aufnahmeprüfung („sur dossier").
  • Höhere Berufsbildung als Alternative: Die eidgenössische Berufsprüfung und die höhere Fachprüfung sind praxisnahe Abschlüsse auf Tertiärstufe, ganz ohne Matura. Was sie leisten, erkläre ich auf der Seite zur eidgenössischen Berufsprüfung.
  • Deutsche Fernhochschulen: Viele deutsche Anbieter kennen eigene Zulassungswege über Berufsausbildung plus Berufserfahrung oder Aufstiegsfortbildungen. Für Schweizer Interessierte ist das oft der schnellste Einstieg ins Bachelor-Studium.

Welcher Weg für dich offen ist, hängt von deinem Berufsabschluss, deiner Erfahrung und dem Zielstudiengang ab. Genau diese Zulassungsfrage kläre ich im Erstgespräch am häufigsten.

Matura im Fernstudium nachholen

Die Matura im Fernstudium ist möglich, allerdings nicht an einer Hochschule, sondern als Vorbereitung auf eine Prüfung. Für die Schweizerische Maturitätsprüfung ist kein vorheriger Schulbesuch vorgeschrieben. Du bereitest dich an einer Maturitätsschule für Erwachsene vor, in Vollzeit, Teilzeit oder im Fernunterricht, oder lernst ganz selbstständig. Im Fernunterricht erarbeitest du den Stoff weitgehend im Selbststudium und vertiefst ihn in Blockkursen. Das SBFI, das die Prüfung mit der Schweizerischen Maturitätskommission durchführt, bezeichnet die rein autodidaktische Vorbereitung selbst als sehr anspruchsvoll.

Zwei weitere Wege solltest du kennen:

  • Passerelle: Mit Berufsmaturität oder Fachmaturität öffnet dir die Ergänzungsprüfung Passerelle alle Studiengänge an Schweizer Universitäten und pädagogischen Hochschulen. Vorbereiten kannst du dich selbstständig oder an einer privaten Schule.
  • Programm 25+ der FernUni Schweiz: Ab 25 Jahren, mit Wohnsitz in der Schweiz, einem Abschluss der Sekundarstufe II und mindestens drei Jahren Berufserfahrung in Vollzeit kannst du ohne Matura zugelassen werden. Du reichst ein Dossier ein, lernst acht Monate online und legst im Mai Prüfungen in Geschichte, Mathematik sowie Wirtschaft oder Psychologie ab. Das Programm kostet 2'000 CHF.

Kosten und Finanzierung beim Fernstudium in der Schweiz

Die Kosten sind der grösste Unterschied zum Fernstudium in Deutschland oder Österreich. Schweizer Hochschulen verlangen Semestergebühren zwischen 1'300 und 2'000 CHF, spezialisierte Programme mehr. Auch bei deutschen Anbietern zahlst du die regulären Gebühren in Euro. Das kann je nach Wechselkurs ein Vorteil sein: ein deutscher Studiengang für rund 300 Euro monatlich ist in Schweizer Franken oft günstiger als ein vergleichbares Schweizer Programm.

Die Finanzierung in der Schweiz funktioniert anders als in Deutschland oder Österreich:

  • Steuerliche Absetzbarkeit: Weiterbildungskosten sind in der Schweiz steuerlich absetzbar. Bei der direkten Bundessteuer sind bis zu 13'000 CHF pro Jahr abziehbar, die Kantone legen eigene Höchstbeträge fest. Berufsbegleitende Studiengänge fallen in der Regel darunter.
  • Stipendien: Kantonale Stipendienstellen vergeben Ausbildungsbeiträge, auch für Berufstätige. Die Voraussetzungen variieren je nach Kanton stark.
  • Arbeitgeberbeteiligung: In der Schweiz beteiligen sich Arbeitgeber häufiger an Weiterbildungskosten als in anderen Ländern. Ein Gespräch mit dem Vorgesetzten lohnt sich.

Eine Bildungskarenz wie in Österreich gibt es in der Schweiz nicht. Wer sein Arbeitspensum reduzieren will, muss das individuell mit dem Arbeitgeber verhandeln.

Welches Fernstudium passt zu dir in der Schweiz?

Wenn du einen Schweizer Abschluss bevorzugst und Präsenztage kein Problem sind, sind die FFHS, die Kalaidos FH oder die FernUni Schweiz eine solide Wahl. Wenn du maximale Flexibilität brauchst, mehr Fachrichtungen zur Auswahl haben willst oder Kosten sparen möchtest, lohnt sich der Blick auf deutsche Anbieter.

Die entscheidende Frage ist nicht nur, wo du studierst, sondern was du danach damit machen willst. Bei reglementierten Berufen in der Schweiz kann die Herkunft des Abschlusses eine Rolle spielen. Bei den meisten Berufsfeldern zählt dagegen nur die Akkreditierung und die Qualität des Programms.

Im Beratungsgespräch kläre ich genau das: Welche Programme kommen für dich infrage, welche Abschlüsse sind für dein Ziel relevant und wo bekommst du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Berater mit Sitz in der Ostschweiz kenne ich beide Seiten, das Schweizer System und den deutschen Markt, aus der täglichen Studienberatung in der Schweiz.


Fazit

Ein Fernstudium in der Schweiz bietet solide Optionen mit der FFHS, der FernUni Schweiz und der Kalaidos FH. Gleichzeitig stehen dir durch das Bologna-System dutzende Programme aus Deutschland und Österreich offen, oft günstiger und flexibler. Kosten, Zulassung und Anerkennungsfragen bestimmen, welcher Weg der richtige ist. Wenn du eine klare Empfehlung für deine Situation willst, vereinbare ein kostenloses Erstgespräch. Ich finde das Programm, das zu deinem Beruf, deinem Budget und deinem Ziel passt.

Mehr dazu: Bachelor berufsbegleitend und Master berufsbegleitend.

Häufige Fragen

Welche Fernhochschulen gibt es in der Schweiz?

Drei Anbieter sind etabliert: Die FFHS (Fernfachhochschule Schweiz) bietet Bachelor und Master in Wirtschaft, Informatik, Gesundheit und Recht. Die FernUni Schweiz vergibt universitäre Abschlüsse, vor allem in Psychologie, Recht, Wirtschaft und Mathematik. Die Kalaidos Fachhochschule bietet flexible berufsbegleitende Studiengänge mit hohem Fernanteil.

Ist die FernUni Schweiz anerkannt?

Ja. Die FernUni Schweiz ist ein akkreditiertes universitäres Institut nach HFKG und vergibt vollwertige universitäre Bachelor- und Masterabschlüsse. Sie ist die einzige anerkannte Fernuniversität der Schweiz. Bis Februar 2024 hiess sie offiziell Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz, auf Französisch tritt sie als UniDistance Suisse auf.

Wird ein deutsches Fernstudium in der Schweiz anerkannt?

In der Regel ja. Deutsche und österreichische Abschlüsse sind über das Bologna-System in der Schweiz anerkannt. Bei reglementierten Berufen wie Psychologe oder Lehrerin kann eine zusätzliche Anerkennung durch das SBFI nötig sein. Für die meisten Wirtschafts- und IT-Berufe braucht es keine gesonderte Anerkennung.

Ist ein IU-Fernstudium in der Schweiz anerkannt?

Die IU ist eine staatlich anerkannte deutsche Hochschule mit akkreditierten Programmen, ihre Abschlüsse sind Bologna-konform. Für nicht-reglementierte Berufe ist das in der Schweiz in der Regel kein Problem. Bei reglementierten Berufen entscheidet die zuständige Stelle im Einzelfall, meist über das SBFI.

Was kostet ein Fernstudium in der Schweiz?

Schweizer Hochschulen verlangen meist zwischen 1'300 und 2'000 CHF pro Semester, die Kalaidos FH je nach Programm mehr. Private Weiterbildungsprogramme und MBAs kosten deutlich mehr. Deutsche Anbieter sind in Franken gerechnet oft günstiger.

Kann ich in der Schweiz ohne Matura studieren?

Ja, es gibt mehrere Wege: Aufnahmeverfahren einzelner Hochschulen, das Studium über Berufsabschluss plus Berufserfahrung an Fachhochschulen oder deutsche Fernhochschulen, die eigene Zulassungswege für Berufstätige kennen. Die Details unterscheiden sich stark je nach Hochschule.

Kann ich Weiterbildungskosten in der Schweiz steuerlich absetzen?

Ja, Weiterbildungskosten sind in der Schweiz steuerlich absetzbar. Bei der direkten Bundessteuer sind bis zu 13'000 CHF pro Jahr abziehbar, die Kantone legen eigene Höchstbeträge fest. Berufsbegleitende Studiengänge fallen in der Regel darunter.

Kann ich die Matura im Fernstudium nachholen?

Ja, als Vorbereitung auf die Schweizerische Maturitätsprüfung. Einen vorherigen Schulbesuch schreibt der Bund nicht vor: Du lernst an einer Maturitätsschule für Erwachsene, die es auch im Fernunterricht gibt, oder ganz selbstständig. Wer schon eine Berufsmaturität hat, kommt über die Passerelle an die Universitäten. Die FernUni Schweiz lässt mit dem Programm 25+ auch ohne Matura zu.

Sind Diplome von Fernschulen in der Schweiz anerkannt?

Nicht als staatlicher Abschluss. Private Fernschulen stellen eigene Zertifikate oder Diplome aus, das zählt als Weiterbildung und ist weder ein Hochschulabschluss noch ein eidgenössischer Abschluss. Ein Label wie eduQua zeichnet den Anbieter aus, nicht das Diplom. Für deinen Lebenslauf kann ein guter Kurs trotzdem wertvoll sein.

Quellen

Die Rechtsgrundlagen und offiziellen Stellen, auf die sich dieser Beitrag stützt. Links zuletzt geprüft am .

  1. Akkreditierte Schweizer Hochschulenswissuniversities
  2. Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG), Art. 28 und 29: Akkreditierung und BezeichnungsrechtSchweizerische Eidgenossenschaft, Fedlex
  3. Ausländische Berufsqualifikationen in der SchweizStaatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
  4. Bundesgesetz über die Weiterbildung (WeBiG), Art. 3: BegriffeSchweizerische Eidgenossenschaft, Fedlex
  5. Verordnung des Hochschulrates über die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen, Art. 5: Gliederung des WeiterbildungsangebotsSchweizerische Eidgenossenschaft, Fedlex
  6. Schweizerische MaturitätsprüfungStaatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
FernstudiumSchweizBerufsbegleitendHochschuleECTS
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